Eigenschaften/ Unterschiede der Hanfgattungen Indica/ Sativa sowie von Hybriden

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CBD legal oder illegal in Deutschland ?
26. Juli 2020

Die wesentlichen Unterschiede der bekanntesten Cannabis-Unterarten Indica, Sativa und Hybriden

Hier erfährst du alles über die Hanfgattungen Indica, Satvia und deren Hybriden. Wer sich für CBD-Öl, CBD-Blüten oder ähnliche CBD-haltige Produkte interessiert, kommt an CBD-Hasch/Harz nicht vorbei und wird sich vielleicht über die vielen verschiedenen Produkte mit unterschiedlichen Namen wundern. Zwei Namen werden ihm dabei wahrscheinlich immer wieder ins Auge springen: Cannabis Indica oder CBD-Indica und Cannabis Sativa oder auch CBD-Sativa. Auch wenn es zahlreiche weitere Sorten, wie beispielsweise Cannabis ruderalis, gibt, scheinen diese beiden Sorten wohl die bekanntesten zu sein. Doch woher stammen sie und welche Unterschiede bestehen zwischen diesen beiden und auch anderen Sorten? Und wie wirken Hybride, also Kreuzungen der bekannten Stämme?
Seit jeher bezeichnen die Cannabisbauern ihre verschiedenen Cannabissorten als Stämme, die jeweils auf die genetische Herkunft hinweisen sollen. Die verschiedenen Stämme unterscheiden sich in vielen Punkten, wobei für den potentiellen Käufer die nachfolgenden Punkte die Wichtigsten sind:

1. In der Wirkweise- und Intensität von CBD, THC und weiteren Cannabinoiden

2. Im jeweilige Verhältnis von CBD zu THC

3. In ihrer genetischen Herkunft, die als Cannabis Indica, Cannabis Sativa oder auch als Hybrid bezeichnet wird

4. Der natürliche Gehalt an Terpenen

Die biologische Einteilung der unterschiedlichen Cannabissorten Indica, Sative und deren Hybriden

1753 identifizierte Carl von Linné eine Cannabisart, die er als „Gewöhnlichen Hanf“ (Cannabis sativa) bezeichnete. Rund 32 Jahre später benannte der Pflanzenforscher Jean-Baptiste de Lamarck eine weitere Art als „Indischen Hanf“ (Cannabis indica). Schon damals stellte er bereits einige interessante biologische und pharmakologische Unterschiede zwischen diesen beiden Arten fest. So beschrieb er Cannabis sativa als größer und faseriger mit schmalen Blättern, während er über Cannabis indica aussagte, sie habe kürzere und breitere Blätter und wies bei der Einnahme zudem eine psychoaktivere Wirkung auf.
Auch in neuerer Zeit wurde diesbezüglich Interessantes festgestellt. Karl Hillig entdeckte im Jahre 2005, dass es scheinbar mindestens zwei unterschiedliche genetische Bereiche gibt, die sich jeweils einen bestimmten Gensatz teilen. Dies waren einmal die eher psychoaktiven und medizinisch wirksamen Stämme und die eher faserigen Hanfstämme, die aber einen relativ hohen CBD-Gehalt aufwiesen. Die eher faserigen Hanfstämme bezeichnete er als Cannabis sativa und die arzneilich interessanten und psychoaktiven Sorten nannte er Cannabis indica. Auch Cannabis indica teilte er nochmals in vier Untergruppen ein:

1. Cannabis indica
2. Cannabis afghanica
3. Cannabis chinensis und
4. Cannabis kafiristanica

Diese Sorten wurden erneut unterschieden in breitblättrige und schmalblättrige Cannabis-Indica-Sorten. Daneben gab und gibt es jedoch noch die sogenannten Hybride, die eine Kreuzung zwischen diesen beiden Sorten oder auch zwischen Cannabis sativa und Cannabis indica darstellen.

Die Wirkung von Cannabis sativa

Die verschiedenen Cannabis-Sativa-Sorten sind auf bestimmte Hanfsorten zurückzuverfolgen und weisen ein Enzym auf, welches die Umwandlung von CBG in CBD bewirkt.
CBD-Sativa werden folgenden Eigenschaften und Wirkungen nachgesagt:

1. CBD-Sativa soll allgemein eher stimulierend wirken und sowohl die Stimmung als auch das Wohlbefinden steigern können.
2. Es scheint das Konzentrations- und Kreativitätsvermögen zu erhöhen sowie den Appetit steigern zu können.
3. Ferner soll es Kopfschmerzen und Übelkeit lindern und Depressionen vermindern können.
4. Unter Umständen kann CBD-Sativa aber auch paranoide Angstzustände verstärken und vermehrte Unruhezustände erzeugen.

Die Wirkung von Cannabis-indica

CBD-Indica soll eher beruhigende und entspannende Wirkungen erzeugen können. Folgende Eigenschaften werden CBD-Indica unter anderem nachgesagt:

1. Es soll allgemein Schmerzen und Krämpfe lindern können.
2. CBD-Indica scheint entspannend und schlaffördernd zu wirken.
3. Anwender berichten von Appetitzunahme und von einem positiven Einfluss bei Ängsten und Stressgefühlen.
4. CBD-Indica kann im Übermaß genossen aber auch zu Müdigkeit und unstillbarem Hungergefühl führen.

Neben CBD-Sativa und CBD-Indica gibt es noch etliche Neben- und Unterstämme, darunter das Cannabis ruderalis, welches kaum THC, aber umso mehr CBN, ein weiteres Cannabinoid der Hanfpflanze, enthält.

Hybride zwischen Cannabis-Sativa und Cannabis-Indica

Hybridsorten, welche die besten Eigenschaften dieser beiden Sorten vereinen, gibt es mittlerweile recht viele. Wie die jeweiligen Hybride wirken, also eher stimulierend oder dämpfend, hängt größtenteils davon ab, welcher genetische Anteil der beiden Grundsorten in der Hybridpflanze überwiegt. Noch entscheidender als der jeweilige Anteil der Hybrideltern ist der Gehalt an THC und CBD bzw. deren Mengenverhältnis zueinander. Wie in einem fertigen Vollspektrum CBD-Öl auch, beeinflussen sich THC und CBD in ihrer Wirkung. So scheint CBD die psychotrope und teils berauschende Wirkung von THC tatsächlich vermindern zu können, was auch bei Hybriden, in denen der CBD-Gehalt den Gehalt von THC bei weitem übersteigt, der Fall ist.
Der Vorteil der Hybriden besteht nicht nur darin, die gewünschte Wirkung durch gezielte Einkreuzung zu erzielen. Auch einer höhere Ausbeute und schnellere Blüte werden mit den Hybridzüchtungen in Verbindung gebracht. Hybridzüchtungen fanden von Anfang an eher in Innenräumen statt und ermöglichen eine große Sortenvielfalt, die nicht nur für das beliebte CBD-Hasch/Harz von Interesse ist.

Der gute Geschmack allein ist nicht immer ausschlaggebend

CBD Pollen enthalten unter anderem in der Regel CBD Harz und wertvollen Blütenstaub. Als Presslinge werden sie als CBD-Hasch/Harz verkauft. Aber auch die CBD-Blüten sind bekannt und beliebt, enthalten sie doch die höchste Konzentration an CBD der ganzen Pflanze. Wer CBD-Blüten kaufen möchte, hat die Wahl zwischen unendlich vielen Sorten, Unterarten und neueren Hybriden.
Anwender, die CBD-Blüten kaufen, schätzen die unterschiedlichen Duft- und Geschmackserlebnisse, die ihnen die zahlreichen Sorten an CBD-Blüten bescheren. Auch wenn jemand lieber CBD-Hasch/Harz kaufen möchte, stehen ihm etliche verschiedene Duft- und Geschmackssorten zur Auswahl. Einzig beim CBD-Öl ist der Geschmack nicht unbedingt angenehm, was aber nicht weiter stört, da dieses in der Regel als Tropfen nur für wenige Sekunden im Mund verweilt, bis es durch die Mundschleimhaut absorbiert ist. Da dies Anwender, die CBD-Öl kaufen, normalerweise wissen, wird hier die Kaufentscheidung nach anderen Kriterien gefällt.

Wichtiges zum Kauf von CBD-Öl, CBD-Hasch/Harz und CBD-Blüten

Unabhängig davon, ob Anwender CBD-Öl, CBD-Blüten oder CBD-Hasch/Harz kaufen möchten, sollte bei allen CBD-haltigen Produkten die Qualität des jeweiligen Produktes im Vordergrund stehen.
Denn nur bei einer zweifelsfreien Herkunft und den entsprechenden Zertifikaten kann der Verbraucher davon ausgehen, dass er ein wertvolles und möglichst natürliches Produkt erworben hat. Gerade die aus China kommende Hanfpflanzen bzw. deren Produkte können extrem mit Schad- und Giftstoffen belastet sein und damit sogar eine gesundheitliche Gefahr für den Verbraucher darstellen. Dies ist jedoch nicht der Fall, wenn Verbraucher CBD-Öl, CBD-Hasch oder CBD-Blüten kaufen, welche entsprechenden europäischen Richtlinien gemäß angebaut bzw. hergestellt wurden. Wenn es um die Gesundheit und das Wohlbefinden geht, sollte man eben nicht am falschen Ende sparen!

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